Das Training – zum Erreichen Ihre Ziele
Wenn Sie die Funktionen und Strukturen Ihres Körpers verbesseren oder fördern wollen, dann (müssen) Sie diese entsprechend FORDERN!
Dieser Satz enthält die Grundmaxime aller organischer Anpassungsprozesse: Die Funktionen und Strukturen eines Organismuses bleiben nur leistungsfähig, wenn sie im Rahmen ihrer Aufgaben adäquat beansprucht werden. Was bis vor wenigen hundert Jahren der Alltag dem Körper des Menschen abverlangte, fasst man heute unter dem Begriff „Training“ zusammen und versteht darunter geplante Übungseinheiten mit gezielten Beanspruchungen des Körpers zur Wiederherstellung, Aufrechterhaltung oder Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Organfunktionen und -strukturen. Für die zielgerichtete Umsetzung Ihres individuellen Trainingsplans bietet das Fitnesstreff Hollfeld eine reichhaltige Auswahl an sinnvollen Kraft- und Ausdauergeräten.
Fitness – was ist das eigentlich?
Formulierungen wie: „ ... bist Du fit? ... für den Test“; „ ... heute bin ich nicht fit!“ oder „ ...der/die ist ja fit wie ein Turnschuh“ etc. kennt jeder. Aber was hat denn Fitness streng genommen mit Gesundheit zu tun?
Nach wissenschaftlicher Systematik stellt die Fitness eines Menschen im Rahmen einer umfassenden Gesundheitsförderung zwar nur einen, aber eben auch einen wesentlichen Hauptaspekt dar. Unter Fitness versteht man demnach jene motorischen und biologische Faktoren, die durch bewußt gesetzte Belastungs- und Beanspruchungsprozesse beeinflussbar sind, sowie ergänzend jene Verhaltensweisen, die diese Anpassungsprozesse unterstützen.
Für eine detaillierte Unterscheidung differenziert man noch in eine allgemeine gesundheitsorientierte Fitness und eine sportartspezifische Fitness.
Gesundheitsorientierte Fitness – Die 6 Säulen
- Aerobe Ausdauer: Nur bei einem Herz-Kreislauftraining mit individuell angepasster, mäßiger Intensität steht dem Trainierenden genügend Sauerstoff für eine aerobe Energiebereitstellung zur Verfügung. Bei höherer Intensität übersteigt der Sauerstoffbedarf das Angebot und der Organismus schaltet zur anaeroben Energiebereitstellung um, dies sollte jedoch im gesundheitsorientierten Ausdauertraining vermieden werden, da die erwünschten positiven Effekte vor allem bei einem aeroben Herz-Kreislauftraining zum Tragen kommen.
- Kraftausdauer: Das Training der großen Muskelgruppen von Bauch, Rücken, Brust, Schultern, Armen und Beinen formt den Körper, schützt die Gelenke und Wirbelsäule und bildet eine wichtige Voraussetzung für alle Sportarten.
- Optimale Beweglichkeit: Unter Gesundheitsaspekten ist vor allem eine eingeschränkte Bewegungsamplitude der Gelenke problematisch. Ziel ist vielmehr eine optimale individuelle Beweglichkeit, die dazu beiträgt, muskuläre Dysbalancen (Fehlspannungen) zu vermeiden.
- Allgemeine Koordinationsfähigkeit: Kraft und Beweglichkeit können nur durch eine gute Koordinationsfähigkeit in flüssige Bewegungsabläufe umgesetzt werden. Es empfiehlt sich deshalb – vor allem im höheren Alter aus Sicherheitsgründen, zur Vorbeugung der Sturz- und Unfallgefahr –, das Fitnesstraining durch koordinativ anspruchsvolle Übungen zu bereichern.
- Psychische Entspannungsfähigkeit: Leicht erlernbare, bewährte Entspannungsmethoden helfen, den vielfältigen Belastungen gezielt zu begegnen und Streßsituationen besser meistern zu können.
- Gesunde Ernährung: Eine hochwertige, ausgewogene Ernährung ist, gemeinsam mit regelmäßigem Training, die beste Voraussetzung für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, eine sportliche Figur und damit einem optimalen Verhältnis von fettfreier Körpermasse und Körperfett (=optimale Körperzusammensetzung).
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